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Eine nacht im zelt bei der “Madonon”
Eine nacht im zelt bei der “Madonon”
Eine nacht im zelt bei der “Madonon”

EINE NACHT IM ZELT BEI DER “MADONON”

“Um uns herum nur Stille und andere Berge”

Anlässlich des Outdoor Media Events, welches in Livigno die bekanntesten europäischen Outdoor-Magazine zusammengebracht hat, haben wir -die alpinen Guides (Guide Alpine Livigno und White Line Guides) beschlossen, gemeinsam mit Carosello 3000 eine Aktivität zu organisieren, die sich vom Üblichen unterscheidet und irgendwie ….anders….um nicht zu sagen “seltsam” ist: ein Biwak-Aufenthalt auf dem Gipfel eines Berges. Was normalerweise ja eigentlich gar nicht mal SO seltsam wäre, wenn wir denn nicht entschieden hätten, dies im WINTER zu tun!

Eine nacht im zelt bei der “Madonon

Den entsprechenden Ort auszuwählen, war relativ einfach: der “Monte delle Rezze” sollte es sein – einer der eindrucksvollsten Orte der Gegend, mit einer spektakulären Aussicht auf das gesamte Tal von Livigno. Dieser Ort -dort oben auf dem Gipfel- steht unter dem Schutz einer Statue der Heiligen Jungfrau Maria, welche auf futuristische Art überarbeitet wurde und von den Einheimischen liebevoll “Madonon” genannt wird, und es gibt dort oben einen offenen alpinen Biwak, der für Outdoor-Enthusiasten frei nutzbar ist, sowohl im Winter als auch im Sommer.

Eine nacht im zelt bei der “Madonon

Um 18 Uhr Abendessen im Restaurant “La Stuvetta” auf fast 3000 Metern Höhe – eines dieser Abendessen, nach denen ich mich persönlich immer recht schläfrig fühle, da sie so gut und so reichhaltig sind. Allerdings waren zum Zeitpunkt des Starts dann alle wieder extrem aktiv und bereit für den Aufstieg, wenn auch vielleicht ein wenig Angst oder Zögern dabei war – schließlich war es ja auch eine völlig neue Erfahrung....
Die Seehundfelle übergestreift und: los geht’s!

Eine nacht im zelt bei der “Madonon

Das Wetter ist nicht unbedingt perfekt, man sieht weder Mond noch Sterne. Der Wind geht ein wenig, und ein paar Schneeflocken fallen herab, allerdings ist es ein wundervolles Gefühl, sich mit einer Stirnlampe unter diesen Bedingungen vorwärts zu bewegen. Die Flocken, die nun aufgrund der Luft schneller und konfuser fallen als sonst, sehen aus wie tausend weiße Sternschnuppen.
Der Aufstieg beginnt, der gewundene Wegpfad zwischen den Schneefronten ist merkwürdig schnell zurückgelegt, und ohne dass wir merken, wie schnell die Zeit rumgeht, erreichen wir den Gipfel.
Das Biwak wirkt einladend, und die Journalisten sind bereits alle drinnen, um einen aufwärmenden Schnaps zu sich zu nehmen. Vor dem Zubettgehen bringen wir noch die Vorhänge in Ordnung.

Eine nacht im zelt bei der “Madonon

Am nächsten Morgen sind die Meinungen und die Gesichter zwar anders aber dennoch auch gleich - manche sagen, sie seien müde, da sie nicht gut geschlafen hätten, andere wiederum meinen, dass sie, kaum dass sie sich hingelegt hätten, sofort eingeschlafen seien. Aber eines hatten alle gemeinsam: Sie waren allesamt seltsamerweise glücklich. Was vielleicht aber auch gar nicht SO “seltsam” war, denn wenn man Erfahrungen dieser Art erlebt, dann kann man eigentlich gar nicht OHNE ein Lächeln im Gesicht aufwachen!
Die Morgendämmerung auf einem schneebedeckten Berg, und um uns herum nur Stille und andere Berge. Der Gedanke, sich an einem Ort zu befinden, der sehr viel einzigartiger und magischer ist als als herkömmliche Orte, ist etwas, das nicht nur wir Guides in uns spüren, sondern es ist ein Gefühl, das jeder irgendwie in sich trägt, der an einen solchen Ort gelangt. Dreißig extrem glückliche Menschen – oder besser gesagt: fünfunddreißig- , denn schließlich erleben auch wir Guides das Ganze immer wieder mit dem gleichen Lächeln im Gesicht, so wie beim ersten Mal, auch wenn wir schon oft im Biwak und im Freien übernachtet haben.

Eine nacht im zelt bei der “Madonon

Dann der Abstieg. Das Heruntergleiten im feinen Schnee, der beleuchtet wird von den ersten Sonnenstrahlen des frühen Morgens, Diese Freude, die eigenen Linien auf den Berg zu zeichnen, und die Außergewöhnlichkeit dieses Momentes, in dem nur DICH gibt.....dort oben auf diesem Berg!
Eine solche Erfahrung lässt absolut einzigartige Emotionen aufkommen und verleiht dir ganz tief in deinem Inneren ein Gefühl von Gelassenheit und Frieden - dieses unbeschreibliche Gefühl von Glück, welches dir nur die Berge, die man somit in ihrer wahren Natur erlebt, übermitteln können.

Paolo Marazzi
Paolo Marazzi
White Line Guides
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Written by: Hans Rey Photos by: Markus Greber...
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